Prismenbrille – Wann ist sie sinnvoll?

Prismenbrille – Wann ist sie sinnvoll?

Eine Prismenbrille ist immer dann sinnvoll, wenn der Körper die anstrengende Ausgleichsarbeit nicht mehr ausreichend ausüben kann und sich Alltagsbeschwerden wie nicht „Richtig Sehen“, „Brennende Augen“, Schwindelgefühl, Übelkeit oder Unkonzentriertheit dazu gesellen. Die letztendliche Entscheidung muss nach der verantwortlichen Untersuchung durch den MKH-Spezialisten, Augenarzt, Augenklink … aber trotzdem vorallem der Betroffene selbst führen. Wir als erfahrene Optiker stehen Ihnen mit unseren Meistern und Fachmitarbeitern beratend gern zur Seite. Wir haben Erfahrung in diesem weiten Betätigungsfeld seit den 70iger Jahren. Nicht jeder, der winkelfehlsichtig ist, benötigt eine Prismenbrille! Gern versuchen wir Ihnen zu helfen. Versprechen kann man keine abgeben, denn dies ist unseriös. Jeder Fall ist in der Regel ein wenig anders gelagert.

Die erste Prismenbrille und dann? Wie geht es weiter?

In den meisten Fällen lassen sich bei dauerhaftem Tragen der Prismenbrille einige Beeinträchtigungen verringern oder ganz beseitigen. Dies kann der Betroffene meist selbst sehr gut spüren. Trotzdem können sich nach einiger Tragezeit eventuell wieder geringe Beschwerden bemerkbar machen. Jetzt müsste der Betroffene seine Winkelfehlsichtigkeit erneut nachmessen lassen. Unter Umständen muss die Prismenstärke verändert werden. Dies kann mehrfach erforderlich sein, da bei der ersten Messung selten die volle Abweichung gemessen werden kann. Das liegt daran, dass die Augen die Ausgleichsarbeit vielleichtz seit Jahren tätigen müssen. Die Nachkontrollen sollten danach weiterhin in regelmäßigen Abständen erfolgen, um eine dauerhafte Verbesserung zu erreichen.

In ganz seltenen Fällen tritt durch das Tragen der Prismenbrille keine Verbesserung ein. Die Beeinträchtigungen haben dann eventuell auch andere Ursachen. Hier können wir in Zusammenarbeit mit weiteren lokalen Spezialisten nach anderen Therapiemöglichkeiten suchen.